Am Montag, dem 06. Juli 2015 wird Dr. Ronald Bauer vom Kantonspital St. Gallen zu Gast im ICCAS-Kolloquium sein. Er referiert zum aktuellen Stand und zum zukünftigen Potential der Transkraniellen Magnetresonanz-gesteuerten hochintensiven fokussierten Ultraschall-Neurochirurgie (tcMRgFUS). Alle Interessenten sind herzlich willkommen.

Datum: Montag, 06.07.2015
Uhrzeit: 16:30 Uhr
Ort: „Glaskasten“ im Haus 4, Liebigstraße 20, Leipzig

 
Abstract zum Vortrag:
Transcranial magnetic resonance imaging-guided focused ultrasound surgery (tcMRgFUS) is a novel technique to supplement the spectrum of established neurosurgical interventions. It is noninvasive and entirely imaging-guided with continuous temperature measurements at and around the target in real time. TcMRgFUS has no trajectory restrictions and does not involve ionizing radiation. Since no device is implanted into the brain or the body, there is no restriction to future diagnostic work-up with MR imaging.
Ongoing clinical studies on over 300 patients worldwide with neuropathic pain, essential tremor and Parkinson’s disease are very promising and demonstrate that ultrasound energy can precisely be focused through the intact skull, without overheating it.
We regard targeting of pallido-thalamic tract and cerebello-thalamic tract by high intensity focused ultrasound (HIFU) as an interim but necessary procedure to reach two other future goals by LIFU (low intensity focused ultrasound): Neuromodulation as a diagnostic tool to be able to establish new targets for either deep brain stimulation or tcMRgFUS and BBB opening for anatomical selective targeted drug delivery.
 
Arbeitsschwerpunkte von Dr. Ronald Bauer:

  • funktionell stereotaktische Eingriffe (tiefe Hirnstimulationen bei Patienten mit Bewegungsstörungen und chronischen neuropathischen Schmerzen)
  • tcMRgFUS (transcranial magnet resonanze guided focused ultrasound surgery) bei Patienten mit Bewegungsstörungen und chronischen neuropathischen Schmerzen
  • weitere Bereiche der Neuromodulation (anterior and posterior spinal cord stimulation, intrathekale Pumpen- und Portsysteme) bei Patienten mit Paraplegie, Spastik und chronischen therapieresistenten Schmerzen sowie Tremor
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    Kontakt:
    Dr. med. Ronald Bauer
    Oberarzt Neurochirurgie
    Kantonsspital St.Gallen
    9007 St. Gallen

    Tel. +41 71 494 30 54
    E-mail ronald.bauer@kssg.ch

    19. Juni 2015

    Erfahre in 6 aufschlussreichen Minuten, wer hinter dem ICCAS steht und wofür sich die Wissenschaftler des Innovationszentrums für Computer Assistierte Chirurgie einsetzen.

    Das neue Imagevideo lässt Menschen und Orte sprechen, die mit der Entwicklung und Anwendung intelligenter Technologien für die operative Medizin am ICCAS verbunden sind. Es zeigt, wie sich die Fortschritte positiv auf Operationen und Therapieentscheidungen auswirken, welche Innovationen den Weg in die Praxis fanden und wie der Blick in die Zukunft aussieht.

    Wir wünschen gute Unterhaltung!

    10.Juni.2015

    Dr. Kerstin Denecke (DPM) referierte auf der diesjährigen Medical Informatics Europe (MIE 2015) in einem Panel der International Medical Informatics Association über „Ethische Aspekte der Patient-Arzt-Kommunikation auf Grundlage des Einsatzes neuer Technologien“. Deneckes Vortrag enthielt bewusst heikle Fragen, die im Zusammenhang mit der Veränderung des Verhältnisses zwischen Behandelndem und Behandelten durch stetig steigende Informationen auftauchen. Dies begünstigte eine rege Diskussion unter den anwesenden Medizinern, Informatikern und Technikern.

    Die Nachwuchsforschungsgruppe Digitales Patienten- und Prozessmodell (DPM) um Gruppenleiterin Denecke entwickelt Informationssysteme, die ärztliche Therapieentscheidungen erleichtern sollen. Dass das zusätzlich aufbereitete Wissen Konsequenzen für das Zusammenspiel von Arzt und Patient haben wird, steht fest. Wie diese genau aussehen und wie damit umgegangen werden muss, versuchen die Wissenschaftler zu klären, bevor neue Methoden in der Praxis zur Anwendung kommen.

    Abstract zum Vortrag:

    Patient-doctor communication is strongly characterized by medical confidentiality, trust, and privacy. Data is expected to be safely stored in the patient record, inaccessible to others, and even protected by law. Does SM that finds its way into healthcare settings impacts this well established communication and interaction? The professional boundaries of interactions are less clear. Patients can access personal information from their treating physicians and vice versa. Will we be in future traced by our physicians online? Digitally tracking the personal behaviors of patients, such as determining whether they have indeed quit smoking or are maintaining a healthy diet, may threaten the trust needed for a strong patient-physician relationship and have an influence on their treatment of the patient. It is still an open question how to collect and secure the data generated by social-media tools when including them in a clinical and EHR environment.

    10. Juni 2015

    Neben der Präsentation von Forschungsvorträgen und -postern organisiert das ICCAS auf dem diesjährigen Computer Assisted Radiology and Surgery – Kongress (CARS 2015) eine eigene Session, in der neueste Fortschritte und Perspektiven zu wichtigen Aspekten der computergestützten Chirurgie und klinischen Entscheidungsfindung vorgestellt werden. Die optimale Ausnutzung und Anwendung computerassistierter Technologien am konkreten Krankheitsbild Kehlkopfkrebs wird einleitendes Thema der Veranstaltung sein. Besucher der CARS sind herzlich eingeladen, am Samstag, dem 27.06.2015 ab 13Uhr im Raum Berlin, Hotel NH Collection Barcelona Constanza dem einstündigen Programm beizuwohnen.

    Programm der ICCAS-CARS-Session
    ICCAS auf der CARS 2015

    Die hier vorgestellten und weitere Themen der computerassistierten Chirurgie können während der Digital Operating Room Summer School (DORS 2015) des ICCAS vertieft werden. Diese hält im August dieses Jahres spannende Vorträge, Workshops, Diskussionen sowie Einblicke in die Arbeitsweise modernster Operationssäle und in aktuelle Trends und Perspektiven klinischer Entscheidungs- und Workflowunterstützung bereit.

    mehr zur ICCAS-Summer School: www.iccas.de/dors

    10. Juni 2015

    Die Sächsische Landesärztekammer hat das Programm der 2. Digital Operating Room Summer School (DORS) 2015 begutachtet und mit 63 Fortbildungspunkten zertifiziert. Alle Teilnehmer aus dem medizinischen Bereich können sich also die Teilnahme für ihre Fortbildungspunkte anrechnen lassen. Die Zertifizierung mit europäischen Weiterbildungspunkten durch die EACCME® ist ebenfalls eingereicht und wird erwartet.

    Weitere Informationen und Anmeldung zur DORS 2015 unter: http://www.iccas.de/dors/