Frank Heckel mit BVM-Award

Auf dem diesjährigen Workshop Bildverarbeitung für die Medizin (BVM) in Lübeck wurde Dr. Frank Heckel für seine hervorragende Dissertation mit dem BVM-AWARD 2015 ausgezeichnet. Bevor der Diplominformatiker seinen Preis entgegennahm, stellte er in einem Vortrag die wesentlichen Ergebnisse seiner Arbeit zur genaueren und reproduzierbareren volumetrischen Vermessung von Tumoren in Computertomographiedaten vor. Die entwickelten Verfahren unterstützen Radiologen bei der Beurteilung der Wirkung einer Chemotherapie.

Für den Gastwissenschaftler vom Fraunhofer MEVIS ist es bereits der zweite Preis, den er für seine Dissertation „Sketch-Based Interactive Segmentation and Segmentation Editing for Oncological Therapy Monitoring“ mit nach Hause nehmen darf. Im September vergangenen Jahres war er Gewinner des im Bereich Medizinische Bildverarbeitung begehrten Karl-Heinz-Höhne Preises.

Link zum Abstract

16. März 2015

Bernhard Glaser (MAI) stellte auf der diesjährigen SPIE Medical Imaging Konferenz in Form einer Posterpräsentation seine wissenschaftliche Arbeit zur Thematik der multisensorischen Identifikation von chirurgischen Instrumenten vor. Besucher erhielten Einblicke in die aktuellen Forschungsergebnisse des Diplominformatikers zur Erkennung von chirurgischen Instrumenten auf dem Instrumententisch und vor allem zu deren Qualitäts- und Größenunterschieden. Die Resonanz auf den Beitrag war sehr gut, es kam zu vielfältigen Diskussionen und wertvollen Anregungen.

Auf der SPIE Medical Imaging können sich Besucher über die weltweit neuesten Entwicklungen in den Bereichen digitale Bildverarbeitung, computergestützte Diagnose und Therapie sowie neue Untersuchungsverfahren informieren. Themen wie Big Data im Zusammenhang mit Cloud Computing und Machine Learning waren auf der Konferenz, die in Orlando (USA) stattfand, breit vertreten.

Link zum Posterbeitrag

Dr. Thomas Wittenberg

Am 24.03.2015 startet das ICCAS seine diesjährige Seminarreihe mit einem öffentlichen Vortrag von PD Dr.-Ing. Thomas Wittenberg vom Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS, Erlangen. Der Wissenschaftliche Leiter der Abteilung „Bildverarbeitung und Medizintechnik“ sowie Leiter der Forschungsgruppe „Biomedizinische Forschung“ am IIS wird zum Thema „Computergestützte Bildverarbeitung und Mustererkennung für die diagnostische und interventionelle Endoskopie“ referieren. Wir freuen uns auf den spannenden Beitrag über neueste Möglichkeiten computergestützter endoskopischer Verfahren und Anwendungen, zu der wir alle Interessenten herzlich in die Liebigstraße 20 einladen.
 
 
 
 

Datum: 24. März 2015

Uhrzeit: 17-18 Uhr

Veranstaltungsort: Leipzig University Hospital, Haus 4, Seminarraum 0015/0016 „Glaskasten“, Liebigstraße 20, Leipzig

Inhalt: In diesem Beitrag werden neue Möglichkeiten skizziert, Inhalte endoskopischer Bilder automatisch auszuwerten und die daraus extrahierte Information für die Dokumentation, Diagnose sowie die Therapie zu nutzen.
Einsatzmöglichkeiten dieser neuen Verfahren der digitalen Bildbearbeitung und -analyse sind die automatische Bildverbesserung, Bildrektifizierung rotierter Ansichten, neue Möglichkeiten der Ansichtenerweiterung durch Panoramaendoskopie und Überlagerung endoskopischer Ansichten mit präoperativen Bild- und Planungsdaten, sowie die Computer-Assistierte Detektion von Tumorvorstufen und Tumoren (CADe) und die Computer-Assistierte Diagnose (CADx). Da diese neuen Möglichkeiten der Endoskopie inhärent mit der Nutzung von Computern verbunden sind, können diese Verfahren auch als Computer-integrierte Endoskopie bezeichnet werden.

Link – Short Vita PD Dr. Thomas Wittenberg

02. Januar 2015

In der Januarausgabe des Deutschen Ärzteblattes gibt ICCAS-Nachwuchsgruppenleiterin Dr. Kerstin Denecke Auskunft über den derzeitigen Forschungsstand sowie Ausblicke der Forschungsgruppe „Digitales Patienten- und Prozessmodell“. Deren Wissenschaftler arbeiten seit zwei Jahren in enger Zusammenarbeit mit Medizinern des Universitätsklinikums Leipzig an der Erstellung modellbasierter Systeme, die ärztliche Therapieentscheidungen erheblich unterstützen können.

Link zum Artikel

15. Januar 2015

Ende des Jahres 2014 fand am ICCAS ein weiterer wichtiger Workshop zu Teilprojekten des Verbundprojektes OR.NET – sichere und dynamische Vernetzung in Operationssaal und Klinik – statt. Im Focus der Teilnehmenden aus Industrie und Forschung standen die IT-Integration und Vernetzung im Operationssaal.

Der zweitägige Workshop, dessen Leitung Max Rockstroh innehatte, beschäftigte sich umfassend mit der Modellierung von medizinischen Geräten und Softwaresystemen nach internationaler Normung. Im Vordergrund standen die Vorbereitung der Implementierung der Demonstratoren sowie die Unterstützung von Standardisierungsmaßnahmen.
An dem seit Ende 2013 am ICCAS entwickelten klinischen Demonstrator sollen zum Ende der Projektlaufzeit im August 2015 beispielhafte Implementierungen zur sicheren und dynamischen Integration und Vernetzung von Medizinprodukten – mit und ohne Echtzeitanforderungen untereinander und mit IT-Systemen im OP-Umfeld – möglich werden. Diese sollen anschließend von Klinikbetreibern als auch von Ärzten und dem OP-Personal evaluiert werden.

logo-ornet