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Viel Kommunikation, Inspiration und ein Posterpreis für Mario Cypko in den USA

Anfang März 2014 endete Mario Cypko's erfolgreiche Forschungsreise in die USA, deren bedeutende Stationen die SPIE Medical Imaging – Conference, die NextMed/MMVR21 Conference sowie ein Besuch der University of Southern California (USC), Los Angeles waren.

Der Nachwuchswissenschaftler aus der DPM-Gruppe punktete abermals mit einem Posterbeitrag und erntete den Posterpreis der NextMed/MMVR Conference 2014 für die Arbeit mit dem Titel „3D++ visualization of MEBN graphs and screen representations of patient models (PIXIE II)”. Auch Cypko’s Präsentation auf selbiger Konferenz zum Thema „User interfaces for patient-specific treatment – decision models using MEBN“ stieß bei den wissenschaftlichen Kollegen auf reges Interesse. Die Modellierung und Visualisierung von Patientendaten mit dem Ziel eines transparenten und nachvollziehbaren Therapie-Managements ist ein brandaktuelles Thema. Mit der Entwicklung von Unterstützungssystemen für die Therapieentscheidung hat sich die Forschungsgruppe DPM, in der Cypko tätig ist, sogar ein weltweites Alleinstellungsmerkmal geschaffen.

Cypko’s Konferenzbeiträge bewirkten, dass das Institute of Creative Technology der USC ihn spontan einlud. Hier durfte er im Mixed Reality Lab seine Projektarbeiten präsentieren und sich im Gegenzug über die dortigen Forschungsprojekte informieren. Das Lab beschäftigt sich mit der Entwicklung von günstigen, allgemein verwendbaren Benutzerschnittstellen.

Den Abschluss seiner Forschungsreise bildete ein Besuch des Instituts Image Processing and Informatics Laboratory der USC. Der Schwerpunkt des Treffens lag bei den von Cypko verwendeten Multi-Instanz Bayesschen Netzen zur Modellierung von Therapieentscheidungen.

Beide Institute begrüßten eine zukünftige Zusammenarbeit mit dem ICCAS. Weitere Gespräche dazu sollen nun folgen.


Wissenschaftlicher Austausch auf der SPIE Medical Imaging – Conference

Jens Meier und Mario Cypko nahmen vom 15. bis 20. Februar dieses Jahres an der SPIE Medical Imaging Conference teil, die in San Diego, Kalifornien (USA) ausgetragen wurde. Der Schwerpunkt der Sessions und Vorträge, die von den beiden Nachwuchswissenschaftlern besucht wurden, lag in den Themenbereichen elektronische Verwaltung von Patientendaten, Patienteninformationssysteme und klinische Assistenzsysteme im Hinblick auf eine zunehmend evidenzbasierte und personalisierte Medizin.

Im Vortrag “A concept of a generalized electronic patient record for personalized medicine“ stellte Jens Meier die Ergebnisse und neuen Ansätze in der Erforschung von Unterstützungssystemen für die individualisierte Diagnostik und Therapie vor, die gemeinsam mit Wissenschaftlern des Informatics and Image Processing Lab (IPILab) an der University of Southern California in Los Angeles entwickelt wurden. Dazu zählen die Bereitstellung und Nutzung einer zentralen Datenbank und vollständiger elektronischer Patientenakten, aber auch Workflowassistenzsysteme für den klinischen Alltag sowie Entscheidungsunterstützungssysteme zur Verbesserung der Bestrahlungsplanung bei Kopf-Hals-Tumoren. Das IT-System „oncoflow“, welches seit einem Jahr am Universitätsklinikum Leipzig erfolgreich eingesetzt wird, war ebenfalls Präsentationsgegenstand und erhielt große Beachtung.

Die Konferenz hielt den beiden Wissenschaftlern die Zukunftsträchtigkeit des ICCAS – Konzeptes vor Augen. Der Trend in Richtung modell- und evidenzbasierter Medizin war deutlich spürbar. Kontakte konnten gepflegt und zu Forschungsinstituten an der RWTH Aachen und TU München ausgebaut werden.


Usability Experte zu Gast im ICCAS – Kolloquium

Am Mittwoch, dem 05. März 2014, findet um 14:00 Uhr im Seminarraum ein weiteres Kolloquium, diesmal mit dem Usability Experten Lucas Koch, statt. Der im Fachbereich Informatik und Kommunikationssysteme an der Hochschule Merseburg tätige Referent wird in seinem Vortrag die neuesten Kenntnisse zur gebrauchstauglichen und nutzerfreundlichen Schnittstellenentwicklung nach internationaler Standardisierung vorstellen.


Prof. Melzer gibt Auftakt zum Kolloquium 2014

Den Auftakt zum diesjährigen ICCAS-Kolloquium wird der renommierte Wissenschaftler Prof. Andreas Melzer, Leiter des Instituts für Medizinische Informatik und Technologie (IMSaT) der Universität Dundee (Schottland), geben.

Der Vortrag mit dem Titel „Clinical Decision Support by Medical Imaging – personalised image guided therapy by modelling and simulation: FUSIMO“ findet am Montag, dem 03. März 2014 um 15:00 Uhr im ICCAS-Seminarraum statt.


Sehr positive Bewertung der Lehrveranstaltung „Einführung in die Computerassistierte Chirurgie”

Die im Januar dieses Jahres durchgeführte Vorlesungsreihe “Einführung in die Computerassistierte Chirurgie” erhielt von den teilnehmenden Medizinstudenten eine sehr positive Bewertung. Dies spricht für die hohe Lehrqualität der Dozenten, aber auch für das stärker werdende Interesse an der Thematik, denn computergestützte Assistenzsysteme halten mehr und mehr Einzug in die routinemäßige chirurgische Praxis.

Den angehenden Medizinern wurden technische Grundkenntnisse u. a. zur Bildverarbeitung, Navigation, Robotik und Simulation, aber auch zum Risiko- und Workflowmanagement vermittelt. In klinischen Modulen stellten Ärzte die Anwendung von chirurgischen Assistenzsystemen für einzelne Fachgebiete vor. In einem praktischen Teil konnten die Teilnehmer modernste Technologien im ICCAS-Demo-OP selbst erproben.