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Aktueller Newsletter berichtet über das 2. Quartal

Der zweite ICCAS-Newsletter 2019 berichtet über unsere Messe- und Kongressaktivitäten, präsentiert aktuelle Publikationen und lädt zu kommenden Veranstaltungen, wie dem nächsten Tag der offenen Tür im ICCAS ein. Viel Freude beim Lesen!

Newsletter

Informatikstudenten testen ICCAS-Entwicklungen

Studenten der Medizininformatik aus den Universitäten Braunschweig, Heidelberg und Amsterdam erhielten am gestrigen Donnerstag einen Einblick in die Forschung zur computergestützten und robotergestützten Chirurgie am ICCAS. Sie übten sich an Laparoskopie-Trainern und testeten eine robotergestützte Biopsie. Weiterhin konnten sie die Technologie des intelligenten Operationssaals kennenlernen.

Die 16 Studierenden sind an den internationalen Frank van Swieten-Vorlesungen des Instituts für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie (IMISE) der Universität beteiligt.

Vertreter Kenianischer Partneruniversitäten zu Gast

Am 26. Juni besuchten Lehrende und Verwaltungsangestellte zweier kenianischer Partneruniversitäten das ICCAS, um sich über praxisorientierte Hochschullehre und anwendungsorientierte Projektarbeit zu informieren. Den kenianischen Gästen wurden der intelligente Operationssaal und das digitale Patientenmodell präsentiert sowie ein aktuelles Industrieprojekt erläutert. Darüber hinaus wurden zukünftige Kooperationsmöglichkeiten zwischen kenianischen und Leipziger Wissenschaftlern evaluiert.

Die 16 Gäste nehmen derzeit am internationalen SEPT-Programm der Universität Leipzig teil, durch das der akademische Nachwuchs für kleine und mittlere Unternehmen weltweit gefördert wird.

ICCAS stellt Ergebnisse auf CARS-Kongress vor

Beim diesjährigen Computer Assisted Radiology and Surgery – Kongress (CARS), der vom 18. bis 21. Juni in Rennes (Frankreich) stattfindet, bereichert das MAI-Team den IFCARS / SPIE / ISCAS Joint Workshop „Digitaler Operationssaal“: Prof. Thomas Neumuth beleuchtet in einem eingeladenen Vortrag das Thema künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen im OP der Zukunft. Johann Berger und Juliane Neumann stellen Forschungsergebnisse zur Vernetzung von Medizinprodukten auf Basis von IEEE und der Schnittstelle SDC vor.

In einer weiteren Session des Kongresses spricht Marianne Maktabi (MIB-Gruppe) über die Gewebeklassifizierung basierend auf hyperspektralen Daten.

Programm

SONO-RAY-Gruppe ist Aussteller auf EUFUS/ISTU Joint Symposium

Auf dem International Symposion for Focused and Therapeutic Ultrasound (EUFUS/ISTU) in Barcelona (Spanien) präsentieren Wissenschaftler des SONO-RAY-Projekts Ergebnisse zu Roboter-gestützter und MR-geführter fokussierter Ultraschall-Hyperthermie, am Ausstellungsstand und in Posterpräsentationen. Zudem agiert Projektleiter Prof. Andreas Melzer als congress co-chair und chair zweier Panels. Gruppenleiterin Dr. Lisa Landgraf ist chair der Session „Therapy Ultrasound“.

Programm

Robotik-Thema und SDC auf EAES Kongress vorgestellt

Zum 27. Mal jährt sich der „Congress of the European Association for Endoscopic Surgery“ (EAES). Auf dessen Technologiesymposium stellt Johann Berger am 12. Juni die Arbeitsergebnisse zur Thematik “Modelling a Collaborative Robot with the IEEE 11073 SDC Standard for Combined Focused Ultrasound and Radiation Therapy” vor. Am 14. Juni präsentieren Martin Kasparick und Prof. Thomas Neumuth vom OR.NET e.V. die OR.NET-EAES-Declaration zur Interoparabilität von Medizinprodukten vor Medizinern.

Programm

SONO-RAY-Ergebnisse auf Deutschem Röntgenkongress vorgestellt

Der „100. Deutsche Röntgenkongress“ ist das nächste Fachforum, auf dem die Ergebnisse der SONO-RAY-Gruppe vorgestellt werden. Hier hält Dr. Lisa Landgraf am 31. Mai einen Vortrag über die erfolgreiche Radiosensibilisierung von Tumorzellen in vitro durch fokussierte Ultraschall-Hyperthermie (FUS-HT).

Programmausschnitt

Erfolgreiche Habilitation für Dr. Claire Chalopin

Mit der bestandenen Lehrprobe vor dem erweiterten Fakultätsrat am 21. Mai 2019 brachte Dr. Claire Chalopin Ihr Habilitationsverfahren zum erfolgreichen Abschluss. Herzliche Gratulation!

Ihre Habilitationsarbeit handelt von der technischen Weiterentwicklung des intraoperativen 3D Ultraschalls mit Kontrastmittel und der dynamischen Infrarotthermografie (DIRT) für die Neurochirurgie. Das Bildgebungsverfahren zeigt vielversprechende Ergebnisse für die Visualisierung von Strukturen und die Beurteilung der Gewebedurchblutung, muss jedoch noch optimaler in den chirurgischen Arbeitsablauf integriert werden. Zudem sollen Computerassistenzen die Analyse der Bilddaten unterstützen.

EMU-Produktneuheit auf GNPI-Jahrestagung vorgestellt

Vom 23. – 25. Mai findet in Leipzig die Jahrestagung der „Gesellschaft für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin“ (GNPI) statt. In der integrierten Ausstellung präsentiert die Fritz Stephan GmbH eine neue Benutzeroberfläche, die im Projekt EMU – Entwicklung eines neuartigen multimodalen Beatmungssystems auf Grundlage von Elektroimpedanzbildgebung (EIT) –  gemeinsam mit der Life Support Systems-Gruppe (LSS) entstanden ist. Die Benutzeroberfläche für das EIT- und das Beatmungsgerät kann neben Beatmungsparametern zusätzlich Ventilations- und Durchblutungsverteilungen im Thorax anzeigen. Der Arzt erhält damit einen schnelleren und umfassenderen Überblick über die Beatmungssituation des Patienten.

Projekt

Ergebnispräsentation der SONO-RAY-Gruppe auf ESHO 2019

Auf der 33. Jahrestagung der „European Society for Hyperthemic Oncology“ (ESHO) in Warschau (Polen) ist die SONO-RAY Gruppe mit einem Vortrag beteiligt. Xinrui Zhang spricht über die Krebszellbehandlung mit fokussiertem Ultraschall (FUS) als ein Werkzeug zur präzisen und nicht-invasiven Erzeugung von Hyperthermie, um Krebszellen für die Strahlentherapie zu sensitivieren. In humanen Prostatakrebszellen konnte ein signifikanter Verlust der Zellvitalität nach Kombinationstherapie  nachgewiesen werden.

Programm

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