Wissenschaftlicher Austausch auf der SPIE Medical Imaging – Conference
19.03.2014

Im Vortrag “A concept of a generalized electronic patient record for personalized medicine“ stellte Jens Meier die Ergebnisse und neuen Ansätze in der Erforschung von Unterstützungssystemen für die individualisierte Diagnostik und Therapie vor, die gemeinsam mit Wissenschaftlern des Informatics and Image Processing Lab (IPILab) an der University of Southern California in Los Angeles entwickelt wurden. Dazu zählen die Bereitstellung und Nutzung einer zentralen Datenbank und vollständiger elektronischer Patientenakten, aber auch Workflowassistenzsysteme für den klinischen Alltag sowie Entscheidungsunterstützungssysteme zur Verbesserung der Bestrahlungsplanung bei Kopf-Hals-Tumoren. Das IT-System „oncoflow“, welches seit einem Jahr am Universitätsklinikum Leipzig erfolgreich eingesetzt wird, war ebenfalls Präsentationsgegenstand und erhielt große Beachtung.
Die Konferenz hielt den beiden Wissenschaftlern die Zukunftsträchtigkeit des ICCAS – Konzeptes vor Augen. Der Trend in Richtung modell- und evidenzbasierter Medizin war deutlich spürbar. Kontakte konnten gepflegt und zu Forschungsinstituten an der RWTH Aachen und TU München ausgebaut werden.
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