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14.01.2013

headline-marker Kick-Off-Meeting von Teilprojekten im OR.Net – Forschungsprojekt mit ICCAS-Beteiligung


On 14 January 2013 took place the kick-off meeting of the OR.net – sub-projects 2 and 3 in Heidelberg. The aim of this workshop was the definition of use cases in the clinical/ technical requirement analysis of the existing requirements of eligibility.

Further information at:
OR.net – ICCAS
OR.net – Uniklinikum Heidelberg

headline-marker Research Report 2012 ist online verfügbar

Der aktuelle Research Report des ICCAS ist nun auch online unter diesem Link verfügbar.

Er soll Ihnen ein anschauliches Bild und Eindrücke über die Forschungsarbeiten vermitteln, die unsere Wissenschaftler im Bereich der computerassistierten Chirurgie am ICCAS im Jahr 2012 geleistet haben.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre.

12.12.2012

headline-marker Inaugural lecture of PD Dr. rer. med. Thomas Neumuth

Prodekan Professor Schöneberg überreicht Dr. Thomas Neumuth die Habilitationsurkunde.

On 5 December 2012 Dr. Thomas Neumuth lectured his inaugural in the course of his habilitation procedure in the auditorium of the ‘Kopfzentrum’ of the University Hospital Leipzig. The habilitation of Dr. Neumuth ended successfully with the lecture “Surgical Workflow Management” as part of the lecture series “Surgical Navigation, Mechatronics and Robotics”.

Afterwards Vice-Dean Prof. Dr. Torsten Schöneberg handed out the habilitation certificate for the work “Surgical Process Modeling: Theory, Methods and Applications” to Dr. Neumuth.

headline-marker ICCAS etabliert die Domain „Surgery“ in IHE

Gerald Sommer and Philip Liebmann represented ICCAS at RSNA in Chicago in 2012. The management of the WG24 meeting was the foreground of the travel in addition to the meeting of project partners and the participation in various DICOM working group meetings. Furthermore the domain “Surgery” was decided by the IHE International Board after ICCAS application.

19.11.2012

headline-marker ICCAS präsentiert Forschungsergebnisse auf der CURAC / MEDICA 2012

Stefan Bohn, Bernhard Glaser und Sandra von Sachsen präsentierten auf der diesjährigen CURAC ihre Forschungsergebnisse. Stefan Bohn stellte in der Session II seinen Vortrag „Ein Framework zur Datenintegration in der HNO-Tumortherapie“ vor.

Abstract des Vortrages:
Der Prozess der HNO-Tumortherapie wird heute von einer Vielzahl klinischer Informationssysteme zur Befundung, Dokumentation und dem Review unterstützt. Maßgebliches Defizit dabei ist jedoch die Verteilung logisch zusammenhängender Informationen über mehrere Systeme verschiedener Hersteller. Der Gesamtprozess ist dadurch von Medienbrüchen sowie zeitaufwändigen Mehrfacheingaben und inkonsistenter Speicherung geprägt. Durch das vorgestellte Framework sollen die Defizite der verteilten Informationen ausgeglichen werden, indem eine Plattform realisiert wird, welche den Gesamtprozess abbildet und konsistent elektronisch begleitet. Das Dokumenthandling für klinische Anforderungen, die Panendoskopie und die OP werden einheitlich unterstützt. Das Framework bindet ferner den Prozessschritt der Therapieentscheidung im Tumorboard durch das neue Konzept der Treatment Planning Unit nahtlos elektronisch in den Gesamtprozess mit ein.

Bernhard Glaser präsentierte in der Session IV seinen Vortrag zur „Konzeption und Basisarchitektur eines OP-Instrumententisch-Überwachungssystems“.
Abstract des Vortrages:
Die automatische Erkennung des Zustandes eines laufenden Eingriffs im Operationssaal mittels Sensoren erlaubt es zukünftigen Unterstützungssystemen, situationsgerechte Unterstützung des Personals während des gesamten Workflows bereitzustellen und zu Effizienz und Patientensicherheit beizutragen, ohne die bestehenden Arbeitsabläufe störend zu beeinträchtigen. Von zentralem Interesse ist dabei die Kenntnis über die jeweils eingesetzten chirurgischen Instrumente, wobei Ans¨a;tze über RFID- oder Barcode-Technologie wegen ihrer Einschränkungen für den Praxiseinsatz vermieden werden sollen. Der vorgestellte Ansatz zur optischen 2D-Erkennung der Instrumente auf dem Instrumententisch stellt jedoch besondere Anforderungen an die zugrundeliegende Architektur eines Softwaresystems. Der Beitrag stellt einen Ansatz zur strukturierten Bewältigung des dabei entstehenden Aufkommens von Bilddaten vor, welcher für Studien mit dem Ziel der Erkennung der während einer Operation benutzten Instrumente eingesetzt werden soll. Auf dieser Grundlage wird in kommenden Veröffentlichungen ein System zur automatischen Erkennung des Instrumententisch-Zustandes auf Basis von 2D-Kameradaten erarbeitet.

In der Session V stellte Sandra von Sachsen ihre „Simulationsgestützte Planung von EVAR Interventionen – Einsatzpotential der Finite Elemente Methode“ vor.

Abstract des Vortrages:
Die Planung einer endovaskulären Ausschaltung eines Aortenaneurysmas (EVAR) mittels Stentgraft kann perspektivisch anhand eines Finite-Elemente-Modells unterstützt werden. Ziel ist hierbei die Abbildung des Stentgraftverhaltens im Gefäß, wodurch eine quantitative Bewertung verschiedener Stentgraftprodukte im Kontext mit patientenspezifischem Gefäß möglich ist. Eine bedarfsorientierte Modellentwicklung setzt jedoch Kenntnisse über interventionsspezifische Fragestellungen und über die Anforderungen von Seiten der Gefäßchirurgen voraus. Dieser Beitrag präsentiert Ergebnisse einer Arbeitsprozessanalyse zur Planung von EVAR Interventionen und einer Machbarkeitsstudie zum patientenspezifischen FE-Modell. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für eine anwendungsorientierte und praxisrelevante Entwicklung von EVAR-spezifischen FE-Modellen.

14.11.2012

headline-marker ICCAS auf der CURAC/MEDICA 2012

ICCAS again will be strongly represented at this year’s MEDICA and CURAC in Düsseldorf. Besides the general exchange of technical information and socializing to manufacturers of medical devices and products, the lectures are the focus of the visit. Stefan Bohn, Bernhard Glaser and Sandra von Sachsen present their research results. Furthermore, this year Silvia Born is nominated for the Karl Heinz Höhne Award by the Section “Visual Computing in Biology and Medicine”.

links:
MEDICA 2012

headline-marker ICCAS Kolloquium – 9. November 2012

In the course of the ICCAS colloquium on 9 November 2012 in Leipzig Dr. Leiber and engineer Daniel Schubert – both from the Technical University of Chemnitz, Department of Mechanical Engineering – gave a lecture on the issue “Simple and Safe – Usability in Medical Technology”. Firstly Dr. Leiber gave detailed information about the usability and following produced a reference to medical technology thereafter Dipl. – Ing. Schubert presented the content of his research project “Ergonomic design of products”.

08.11.2012

headline-marker Pressemitteilung: Erforschung von Patientensimulationsmodellen für die Chirurgie

Zum 1. November 2012 wurde die zweite gemeinsame Nachwuchsforschergruppe der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) und der Universität Leipzig bewilligt. Wissenschaftler – vier Ingenieure und vier Humanmediziner – bearbeiten konkrete Fragestellungen rund um die Erforschung intelligenter, chirurgischer Patientenmodelle der zweiten Generation und streben dabei ihre Promotion an. Das Projekt mit dem Namen “PascAL – Patientensimulationsmodelle für die chirurgische Ausbildung und Lehre” wird durch die HTWK Leipzig koordiniert und für zwei Jahre aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Freistaates Sachsen in Höhe von insgesamt 1,435 Mio. Euro gefördert.

An dem Projekt beteiligt sind Nachwuchswissenschaftler der Forschergruppen ICCAS (Innovation Center Computer Assisted Surgery) der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig und ISTT (Innovative Surgical Training Technologies) der HTWK Leipzig. Beide Forschergruppen verfügen bereits über umfangreiche Erfahrungen auf dem Gebiet der chirurgischen Trainingsmodelle. Mit PascAL erhalten sie die Chance, solche Modelle in ihren Qualifizierungsarbeiten weiterzuentwickeln. Dadurch soll ein Beitrag geleistet werden, Trainingsmöglichkeiten zu verbessern und OP-Risiken weiter zu reduzieren. Die Wissenschaftler arbeiten meist in “wissenschaftlichen Tandems” – ein Arzt zusammen mit einem Ingenieur. Themen sind unter anderem die Entwicklung realistischer Patientenmodelle für Operationen an Herz, Halswirbelsäule und Nase.

Prof. Jürgen Meixensberger, Direktor der Universitätsneurochirurgie und ICCAS-Sprecher, erklärt: “Nehmen wir das Beispiel Bandscheibenvorfall. An einem Modellstück der Halswirbelsäule kann der Eingriff mit allen Komplikationsmöglichkeiten realitätsgetreu nachvollzogen werden. Derartige Trainingsmöglichkeiten fördern in Zeiten zunehmender technischer Komplexität die Sicherheit des Operateurs und kommen somit den Patienten direkt zugute.”

Prof. Markus Krabbes, Prorektor für Wissenschaftsentwicklung der HTWK Leipzig, bestätigt: “Ein Simulationssystem ist ein großer Vorteil. Unsere Forscher haben das Know-How für deren Entwicklung: Mit naturgetreuer Haptik und Optik, aus realistisch anmutenden Materialien, mit integrierten Sensoren und mit einer elektronischen Steuerung für standardisierte Situationen bis hin zu eingebauten Fehlern und Stresssituationen – an einem echten Patienten völlig unmöglich trainierbar.” Ziel sei aber nicht, alle denkbaren Situationen bis ins Detail zu üben, sondern ein Fehlermanagementverhalten zu erlernen, um situationsadäquat reagieren zu können.

Hintergrund

Das ICCAS (Innovationszentrum Computer Assistierte Chirurgie) an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig ist 2005 gestartet. In mehreren Nachwuchsforschergruppen wird fachübergreifend an der Entwicklung computergestützter Assistenzsysteme im Operationssaal geforscht. Das Projekt hat sich zu einem international wettbewerbsfähigen Wissenschaftszentrum entwickelt und strebt mit seinen Konzepten für den digitalen OP neue Maßstäbe für die Sicherheit von Chirurgen und Patienten an.

Die Forschungsgruppe ISTT (Innovative Surgical Training Technologies) am Forschungszentrum der HTWK Leipzig wurde 2010 gegründet. Hier arbeiten momentan 13 Mitarbeiter – Ingenieure, Psychologen, Designer und Betriebswirte – an der Entwicklung von chirurgischen Modellen und Trainings-Operationsräumen. Das Forschungszentrum der HTWK Leipzig erhielt 2012 den Preis “Ausgewählter Ort im Land der Ideen” des Wettbewerbs “Deutschland – Land der Ideen”.

17.10.2012

headline-marker Dr. Thomas Neumuth stellt Forschungsergebnisse auf der CET 2012 vor

In the upcoming week, Dr. Thomas Neumuth will present ICCAS research reports in the situation recognition in the operating room at the CET2012 (World Congress on Engineering and Technology 2012) in Beijing. His poster, entitled “Information Fusion for Acquisition Process in the Operating Room” will be presented in Applied and Engineering Mathematics (AEM).

On the CET2012 meeting, international scientists will discuss global developments and the latest research results in the fields of engineering and technology.

headline-marker Dr. Thomas Neumuth verteidigt seine Habilitationsschrift

On 16th of October Thomas Neumuth, Group Leader of the Research Group on May ICCAS, successfully defended his habilitation thesis “Surgical Process Modeling: Theory, Methods and Applications” to the Faculty Council of the Faculty of Medicine.