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Neun Jahre Forschung am ICCAS – Dr. Stefan Bohn sagt Adieu

17.07.2014

Dr.-Ing. Stefan Bohn 17. Juli 2014

Wenn jemand weiß, wie die Forschung am ICCAS ins Rollen kam, dann Dr. Stefan Bohn. Der sympathische Wissenschaftler war einer der ersten Mitarbeiter im Gründungsjahr des Innovationszentrums. Nun, nach fast neunjähriger Tätigkeit, verlässt er seinen Arbeitsplatz in der Semmelweisstraße, um zu anderen Ufern aufzubrechen. Schweren Herzens lässt ihn das ICCAS ziehen, denn mit ihm verliert es einen zuverlässigen, engagierten und sehr schöpferischen Mitarbeiter.

Stefan Bohn brachte schon im Jahr 2005 mit dem Master für Biomedizinische Technik wichtige Kenntnisse in der Entwicklung von medizintechnischen Systemen in das ICCAS ein. Von Beginn an arbeitete er an der Konzeptionierung und Umsetzung einer Architektur zur hersteller-übergreifenden Integration von Medizingeräten, klinischen IT-Systemen und chirurgischen Assistenzsystemen. Dieser Aufgabenbereich schloss auch die Doktorarbeit mit ein, die er 2013 erfolgreich an der Universität Leipzig verteidigte. Das dabei entstandene Gesamtsystem kommt bereits Medizinern und Patienten im Universitätsklinikum Leipzig zugute. Lösungsstrategien des Ingenieurs finden sich auch im BMBF-geförderten Verbundprojekt OR.NET wieder. Zudem war Dr. Bohn an der Konzeptionierung und dem Aufbau des ICCAS-Demonstrator-OPs beteiligt, welcher heute der präklinischen Erprobung neuer Technologien dient. Zuletzt arbeitete er im Forschungsfeld Modellbasierte Automation und Integration an der Fertigstellung des klinischen Informationssystems oncoflow, welches in diesem Jahr einen Innovationspreis erhielt. Neben der Leitung wissenschaftlicher und klinischer Projekte war Stefan Bohn auch in der Lehre tätig und engagierte sich für das ICCAS auf vielen internen und öffentlichen Veranstaltungen.

Neun Jahre gute Zusammenarbeit, tatkräftiger Einsatz und herausragende wissenschaftliche Erfolge werden schwer zu ersetzen sein. Das Team des ICCAS dankt dem langjährigen Kollegen für seinen Eifer und die Einsatzbereitschaft zum Wohle des Instituts und aller seiner Mitstreiter und wünscht ihm für den zukünftigen Lebensweg alles erdenklich Gute sowie weiterhin eine feine Spürnase für medizinisch technische Innovationen, denn Dr. Bohn bleibt auch an neuer Wirkungsstätte der Medizintechnikbranche treu.

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