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EMU

Beatmungssystem mit Elektroimpedanzbildgebung zur Überwachung des Patientenzustandes und optimalen Beatmung des Patienten; Entwicklung von Auswertungsalgorithmen sowie präklinische Evaluation des neuartigen multimodalen Beatmungssystems

Projektbild

Projektinhalt

Es wird ein multimodales Beatmungssystem mit kombinierter EIT – Messvorrichtung entwickelt, das für eine temporäre Überwachung und automatisierte Beatmung des Patienten eingesetzt werden kann. Dabei sollen Vitalparameter wie z.B. Lungenaktivität und -volumen erfasst werden. Zusätzlich integriert ein Brustgurt eine Bildgebung des Thorax bzw. der Lunge, welche auf EIT basiert. Die erfassten Parameter werden anschließend in Form eines individuellen Patientenmodells abgebildet und ausgewertet. Auf Basis des Verlaufs können schließlich Aussagen über den Zustand des Patienten sowie Prognosen getroffen werden. Wird die Situation kritisch eingeschätzt, bspw. durch Atemnot, kann die Beatmung durch die Beatmungsprofile optimal angepasst werden. In Kombination mit der Überwachung kann eine lückenlose, zeitnahe Kommunikation mit dem Arzt erfolgen. Dank innovativer, ambulanter Beatmungssysteme (Fritz Stephan GmbH) kann nun adaptiv auf geänderte Lungenparameter reagiert werden. Dadurch sollen möglichst kurze Beatmungszeiten bei einer gleichzeitigen Verbesserung der Lungenfunktion erreicht werden. Eine lungenprotektive Beatmung oder eine angepasste Beatmungsentwöhnung (Weaning-Prozess) unterstützen dies und reduzieren das Risiko für beatmungsinduzierte Lungenschäden.

Projektleiter

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