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C. Martin Reich

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MR-geführte Stent-Implantation

Ziel des Verbund-Projektes ist die Entwicklung einer Magnet Resonanz (MR)-geführten Stent-Implantation. Durch MR-Durchleuchtung werden neben der Eliminierung der Röntgenstrahlen- und Kontrastmittelbelastung auch eine deutlich genauere Differenzierung des Herzens, eine Blutflussanalyse und eine 3D-Darstellung ermöglicht.

Das ICCAS erforscht hierzu neuartige MR-Marker und dazu passende MRT-Sequenzen, um die Visualisierung des Stents zu gewährleisten. Außerdem wird ein geeigneter klinischer Workflow entwickelt und am Modell getestet. Der Funktionsnachweis wird im Projekt an der angeborenen Aortenkoarktation als schwierigster Anwendungsfall erbracht. Nach Projektende können MR-Stents für Speiseröhre, Leber und Lunge etc. abgeleitet werden.

Koronare Herzerkrankungen und damit verbundene akute Myokardinfarkte sind eine häufige Todesursache in Deutschland. Die Therapie-Empfehlung der Nationalen Versorgungsleitlinie lautet in diesem Fall: minimal-invasive kathetergesteuerte Stent-Implantation. Voraussetzung dafür ist die Visualisierung mittels Röntgen-Fluoroskopie. Patient und Arzt sind hierbei einer erbgutschädigenden Strahlenbelastung ausgesetzt. Besonders Kinder bilden hierbei eine Risikogruppe – jedes hundertste Kind leidet an einem angeborenen Herzfehler, welcher oftmals durch Stenting korrigiert wird und regelmäßige Kontrollen und Behandlungen nach sich zieht. Durch den Einsatz von Kontrastmitteln besteht zudem ein hohes Risiko einer Niereninsuffizienz.