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20.05.2014

headline-marker Connecting Healthcare IT 2014 – hochklassige Informationsquelle und Kommunikationsplattform

conhIT LogoVom 06. bis 08. Mai 2014 rief die conhIT – Europa’s größte und bedeutendste Messe für Informationstechnologien im Gesundheitswesen – wieder zahlreiche Akteure der Healthcare IT Branche zusammen. Etliche ICCAS-Mitarbeiter nutzten die Gelegenheit, um sich auf Industrie-Messe und Kongress über neue Produkte und Entwicklungen zu informieren und mit Forscherkollegen, Herstellern und Anwendern ins Fachgespräch zu kommen.

Die DPM-Gruppe besuchte Workshops zu Datenschutz und Patientenrechten – Grundlagen, die beim Umgang mit elektronischen Datenmengen berücksichtig werden müssen. Veranstaltungen wurden besucht, die neueste Kenntnisse zu Systemen liefern, mit denen optimalere Therapieentscheidungen getroffen werden können. Zukünftig werden im Gesundheitswesen selbst lernende Computersysteme unter Einbezug der menschlichen Sprache eine bedeutsame Rolle spielen.

Für das Leuchtturmprojekt OR.NET – an dem das ICCAS maßgeblich mitarbeitet – lieferte die conhIT eine gelungene Plattform, um aktuelle Forschungsergebnisse vorzustellen und Interesse bei bisher noch nicht beteiligten Herstellern zu wecken. Das zweite öffentliche Statussymposium gab Auskunft über den Stand der Entwicklungen in Bezug auf die OR.NET Integrationsarchitektur, das Kommunikationsprotokoll und das aktuelle Datenmodell.

06.05.2014

headline-marker „So geht sächsisch“ in der Wissenschaft – ICCAS als Teil der Imagekampagne des Freistaates Sachsen

Seit vergangenem Herbst macht der Freistaat Sachsen mit einer neuen internationalen Standortkampagne unter dem Motto „So geht sächsisch“ auf sich aufmerksam. Darin werden besondere Leistungen und Vorzüge des Landes anhand von Paradebeispielen vorgestellt.

Das ICCAS findet sich nunmehr in der Onlinekampagne als „sächsischer Macher“ im wissenschaftlichen Bereich wieder. Prof. Dr. Jürgen Meixensberger – Vorstandsvorsitzender des ICCAS – erläutert darin u.a. die Vision vom Chirurgischen Cockpit. Sandra von Sachsen – Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt Strukturmechanische Defektklassifikation und Modellierung der Halswirbelsäule (HWS) – passt nicht nur mit ihrem Namen perfekt in diese Kampagne, sie lässt sich vor allem bei ihrer Forschungsarbeit über die Schulter schauen.

Mehr dazu im Beitrag: WIR ZEIGEN: SO GEHT SÄCHSISCH.

Link zum HWS-Projekt

03.04.2014

headline-marker Medizinische Informatik für Mädchen – ICCAS gibt Einblicke zum Girls‘ Day am 27. März 2014

Was macht eigentlich ein medizinischer Informatiker und welche Eigenschaften sollte “frau” mitbringen, wenn sie sich für dieses Studium entscheidet? Für die Teilnehmerinnen des Girls‘ Days an der Universität Leipzig waren diese Fragen der Einstieg in einen informativen Nachmittag am ICCAS.

Bereits zum siebenten Mal begrüßten die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen in ihren Räumlichkeiten in der Semmelweisstraße interessierte Gymnasiastinnen zum Wissenschaft Schnuppern. Dabei gab es viel Forschung zum Anfassen. Der Demonstrator-OP wartete mit chirurgischem Navigationsgerät, Felsenbeinfräse und Phantomschädel auf. Außerdem erlebten die Neuntklässlerinnen, wie chirurgisches Personal mit Hilfe eines Tablets, ohne Instrumententisch chirurgische Werkzeuge und deren Anwendung im OP erlernen kann. An gegenseitigen Aufnahmen mit einer Wärmebildkamera sahen die Schülerinnen, welche Körperareale stärker durchblutet und damit für ein Hauttransplantat besonders gut geeignet sind.

Die Mädchen hatten während ihres Rundgangs durch die Forschungseinrichtung sichtlich Spaß und staunten nicht schlecht, wie vielfältig anwendbar die Medizininformatik im Bereich der computerassistierten Chirurgie ist. Aber auch für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler war es etwas Besonderes, mit ihren Forschungsprojekten an Ort und Stelle die Neugier beim Nachwuchs zu wecken und Ratschläge für die spätere Berufswahl geben zu können.

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headline-marker ICCAS-Projekt mit Innovationspreis-IT „Best of 2014“ ausgezeichnet

Einmal im Jahr prämiert die Initiative Mittelstand herausragende IT-Lösungen, die einen hohen Nutzwert für kleine und mittelständische Unternehmen haben. In diesem Jahr konnte das am ICCAS entwickelte IT-System oncoflow die namhafte Jury aus über 100 Wissenschaftlern, Branchenexperten und Fachjournalisten überzeugen und den Innovationspreis-IT „Best of 2014“ in der Kategorie Health-IT für sich verbuchen.

oncoflow ist ein Projekt der Forschungsgruppe Modellbasierte Automation und Integration (MAI), das in enger Zusammenarbeit mit HNO-Ärzten des Universitätsklinikums Leipzig betrieben wird. Bereits seit einem Jahr unterstützt das neuartige Informationssystem die Behandlung von Patienten mit Tumoren im Kopf-Hals-Bereich. Es hat sich seither als große Hilfe bei der Verwaltung, Bereitstellung und Nutzung von Patienten- und Prozessdaten bewährt.

oncoflow schafft wichtige Kommunikationsschnittstellen zwischen verschiedenen klinischen Informationsquellen. Alle relevanten Daten zu einem Patienten werden an zentraler Stelle gespeichert und stehen in Form von neu strukturierten elektronischen Patientenakten zur Verfügung. Diese sind Grundlage für patientenbezogene Behandlungen und unterstützen die Therapieentscheidungen in den wöchentlich stattfindenden Tumorkonferenzen. Zudem ermöglicht die Integration von oncoflow in den gesamten klinischen Arbeitsprozess die nahtlose Weiterverwendung bestehender Informationen, was zur Erleichterung der täglich anfallenden Verwaltungsaufgaben beiträgt.

Mit dem System oncoflow hat das ICCAS einen Meilenstein in Bezug auf individualisierte Diagnostik und Therapie sowie effizientere Arbeitsabläufe gesetzt. Nun gehört es zu den herausragenden IT-Produkten dieses Jahres im deutschsprachigen Raum.

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Mehr über das Projekt oncoflow

headline-marker „Inroads to Minimally Invasive CI Surgery” – Präsentation von Dr. Brett Bell

Am Mittwoch, dem 2. April 2014 um 13.00 Uhr wird Dr. Brett Bell eine Präsentation zum Thema „Inroads to Minimally Invasive CI Surgery” ” im ICCAS-Seminarraum halten.

Bell erhielt 2003 einen BS in Mechanical Engineering von der Utah State University. Anschließend begann er ein direct-Ph.D.-program Biomedical Engineering an der Purdue University, wo er sich mit Biopolymeren und der Biomechanik von Zellen beschäftigte. Seit 2010 ist Dr. Bell Leiter der Robotic Surgery group, zunächst am Institute of Surgical Technology and Biomechanics (ISTB) und dann am ARTORG Center for Biomedical Engineering, Bern.

Derzeit untersucht er verschiedene Aspekte der klinischen Implementierung eines chirurgischen Robotersystems für die minimal-invasive Cochlea Implantation, einschließlich Sicherheit, chirurgischer Arbeitsabläufe und nicht-invasiver Registrierung.

24.03.2014

headline-marker Erfolgreiche Promotionsverteidigung von Sandra Schumann

Am 19. März 2014 verteidigte Sandra Schumann erfolgreich ihre am ICCAS entwickelte Dissertation mit dem Titel „Evolution von Distanzmaßen für chirurgische Prozesse“. Die Veranstaltung fand am Universitätsklinikum Leipzig statt. Hier arbeitete die frisch gebackene Dr. rer. med. Schumann eng mit der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin zusammen. Für ihre Promotionsleistung erhielt die diplomierte Wirtschaftsinformatikerin und Physikerin magna cum laude.

Schumann kam 2005 ans ICCAS, als hier noch Grundlagenforschung zur Workflow-Theorie in Anwendung auf chirurgische Prozesse betrieben wurde. In ihrer Doktorarbeit beschäftigte sie sich mit Distanzmaßen, die eine Voraussetzung für die optimale Verbesserung von Arbeitsabläufen im Operationssaal durch digitale Systeme sind.

Sandra Schumann ist seit September 2013 am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Köln beschäftigt.

Das ICCAS gratuliert zum Doktortitel und wünscht der langjährigen Kollegin weiterhin viel Erfolg!

19.03.2014

headline-marker Kolloquium zum „Lernen“

Im nächsten Kolloquium am 26. März 2014 referiert Sara Hiller (M.Sc. Psychologie) von der Universität Bielefeld über „Lernen, Wissenserwerb und Aufbau von Studien“. Die Referentin ist im Bereich Bildungspsychologie tätig. Sie wird u.a. ihre Kenntnisse zur Informationsverarbeitung bei Lernvorgängen weitergeben. Der Vortrag findet um 14:00 Uhr im Seminarraum statt.

headline-marker Wissenschaftlicher Austausch auf der SPIE Medical Imaging – Conference

Jens Meier und Mario Cypko nahmen vom 15. bis 20. Februar dieses Jahres an der SPIE Medical Imaging Conference teil, die in San Diego, Kalifornien (USA) ausgetragen wurde. Der Schwerpunkt der Sessions und Vorträge, die von den beiden Nachwuchswissenschaftlern besucht wurden, lag in den Themenbereichen elektronische Verwaltung von Patientendaten, Patienteninformationssysteme und klinische Assistenzsysteme im Hinblick auf eine zunehmend evidenzbasierte und personalisierte Medizin.

Im Vortrag “A concept of a generalized electronic patient record for personalized medicine“ stellte Jens Meier die Ergebnisse und neuen Ansätze in der Erforschung von Unterstützungssystemen für die individualisierte Diagnostik und Therapie vor, die gemeinsam mit Wissenschaftlern des Informatics and Image Processing Lab (IPILab) an der University of Southern California in Los Angeles entwickelt wurden. Dazu zählen die Bereitstellung und Nutzung einer zentralen Datenbank und vollständiger elektronischer Patientenakten, aber auch Workflowassistenzsysteme für den klinischen Alltag sowie Entscheidungsunterstützungssysteme zur Verbesserung der Bestrahlungsplanung bei Kopf-Hals-Tumoren. Das IT-System „oncoflow“, welches seit einem Jahr am Universitätsklinikum Leipzig erfolgreich eingesetzt wird, war ebenfalls Präsentationsgegenstand und erhielt große Beachtung.

Die Konferenz hielt den beiden Wissenschaftlern die Zukunftsträchtigkeit des ICCAS – Konzeptes vor Augen. Der Trend in Richtung modell- und evidenzbasierter Medizin war deutlich spürbar. Kontakte konnten gepflegt und zu Forschungsinstituten an der RWTH Aachen und TU München ausgebaut werden.

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17.03.2014

headline-marker Viel Kommunikation, Inspiration und ein Posterpreis für Mario Cypko in den USA

Anfang März 2014 endete Mario Cypko’s erfolgreiche Forschungsreise in die USA, deren bedeutende Stationen die SPIE Medical Imaging – Conference, die NextMed/MMVR21 Conference sowie ein Besuch der University of Southern California (USC), Los Angeles waren.

Der Nachwuchswissenschaftler aus der DPM-Gruppe punktete abermals mit einem Posterbeitrag und erntete den Posterpreis der NextMed/MMVR Conference 2014 für die Arbeit mit dem Titel „3D++ visualization of MEBN graphs and screen representations of patient models (PIXIE II)”. Auch Cypko’s Präsentation auf selbiger Konferenz zum Thema „User interfaces for patient-specific treatment – decision models using MEBN“ stieß bei den wissenschaftlichen Kollegen auf reges Interesse. Die Modellierung und Visualisierung von Patientendaten mit dem Ziel eines transparenten und nachvollziehbaren Therapie-Managements ist ein brandaktuelles Thema. Mit der Entwicklung von Unterstützungssystemen für die Therapieentscheidung hat sich die Forschungsgruppe DPM, in der Cypko tätig ist, sogar ein weltweites Alleinstellungsmerkmal geschaffen.

Cypko’s Konferenzbeiträge bewirkten, dass das Institute of Creative Technology der USC ihn spontan einlud. Hier durfte er im Mixed Reality Lab seine Projektarbeiten präsentieren und sich im Gegenzug über die dortigen Forschungsprojekte informieren. Das Lab beschäftigt sich mit der Entwicklung von günstigen, allgemein verwendbaren Benutzerschnittstellen.
Den Abschluss seiner Forschungsreise bildete ein Besuch des Instituts Image Processing and Informatics Laboratory der USC. Der Schwerpunkt des Treffens lag bei den von Cypko verwendeten Multi-Instanz Bayesschen Netzen zur Modellierung von Therapieentscheidungen.

Beide Institute begrüßten eine zukünftige Zusammenarbeit mit dem ICCAS. Weitere Gespräche dazu sollen nun folgen.

headline-marker Usability Experte zu Gast im ICCAS – Kolloquium

Am Mittwoch, dem 05. März 2014, findet um 14:00 Uhr im Seminarraum ein weiteres Kolloquium, diesmal mit dem Usability Experten Lucas Koch, statt. Der im Fachbereich Informatik und Kommunikationssysteme an der Hochschule Merseburg tätige Referent wird in seinem Vortrag die neuesten Kenntnisse zur gebrauchstauglichen und nutzerfreundlichen Schnittstellenentwicklung nach internationaler Standardisierung vorstellen.