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28.10.2013

headline-marker Kolloquiumsvortrag von Dr. Nicolas Gerber verschoben

Der für den 29. Oktober 2013 anberaumte Kolloquiumsvortrag von Dr. Nicolas Gerber zum Thema “Computer Assisted Planning and Image Guided Surgery Systems for Implantable Hearing Systems“ wird verschoben. Er findet am 03. Dezember 2013 um 13:30 Uhr im ICCAS-Konferenzraum statt.

22.10.2013

headline-marker ICCAS-Kolloquium im Oktober 2013

Nach dem Beitrag von Dr. med. Patrick Dubach wird es Ende Oktober 2013 zwei weitere wissenschaftliche Kolloquiumsvorträge am ICCAS geben.

Dr.-Ing. Klaus-Hendrik Wolf spricht am 25. Oktober 2013 zum Thema „Assistierende Gesundheitstechnologien für neue Lebensweisen und neue Versorgungsformen“. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik der Technischen Universität Braunschweig und der Medizinischen Hochschule Hannover.

Am 29. Oktober 2013 referiert Dr. Nicolas Gerber vom Artificial Organ (ARTORG) Center for Biomedical Engineering Research der Universität Bern über “Computer Assisted Planning and Image Guided Surgery Systems for Implantable Hearing Systems“. Dr. Gerber ist dort Leiter des Forschungsbereiches „Artificial Heraring Reserach“.

headline-marker Sandra von Sachsen war Referentin auf Dresdner Aortensymposium

Am 11. Oktober 2013 hielt Sandra von Sachsen auf dem Dresdner Aortensymposium einen eingeladenen Vortrag zur „Simulationsgestützten Planung von EVARs” (Edovascular Aneurysm Repairs). Darin präsentierte die Wissenschaftlerin die Ergebnisse einer deutschlandweiten Studie zur Evaluation eines neu entwickelten Softwaremoduls – des Medical Postprocessors. Dieser dient der Auswertung von Ergebnissen einer Finite-Elemente-Analyse zum Stentgraftverhalten.

Von Sachsen traf während des Symposiums auf namhafte Ärzte und Wissenschaftler, die im Bereich der Diagnostik und Therapie zu Erkrankungen der Aorta forschen. Der Beitrag ermöglichte eine  Fortsetzung der interdisziplinären Diskussion zur simulationsbasierten Stentgraftplanung.

17.10.2013

headline-marker HNO-Spezialist aus Bern ist Gastwissenschaftler am ICCAS

Dubach ICCAS 21-10-2013Derzeit absolviert Dr. med. Patrick Dubach am ICCAS sowie an der HNO Universitätsklinik Leipzig ein einjähriges, von der Schweiz finanziertes Fellowship. Der HNO-Spezialist aus dem Berner Inselspital wählte Leipzig für seinen Auslandsaufenthalt im Rahmen des Habilitationsgesuches, um die sehr guten Forschungsbedingungen des Zentrums für Computerassistierte Chirurgie zu nutzen und die seit Jahren bestehende Zusammenarbeit zwischen HNO-Experten der Universitätskliniken Bern und Leipzig zu fördern.

Der gebürtige Berner ist seit 2009 Oberarzt im Inselspital und wurde 2011 zum ärztlichen Leiter der dortigen Poliklinik HNO ernannt. In seinem aktuellen Forschungsprojekt beschäftigt sich Dr. Dubach mit der Planung und Visualisierung von Mittelohr- und Innenohrimplantaten, deren Einsatz mit Hilfe einer Knochendichtekartographie und zunehmend automatisiert endoskopisch erfolgen soll. Studien am Patienten dazu laufen bereits am Leipziger und Berner Universitätsklinikum. Weitere Projekte sind die Schlussredaktion eines Handbuchartikels „Image Guided Therapy“ im Springer Verlag und Studien zu „Computer navigierten Biopsien bei Schädelbasistumoren“.

Dr. Dubach wird am 21. Oktober 2013 im ICCAS-Kolloquium einen Überblick über seine bisherige Forschungstätigkeit geben und seine aktuellen Forschungsprojekte mit dem Referat „Experiments with Image Guided ENT: from Applied Bone Thickness Map to CEUS Fistulography“ vorstellen.

Das ICCAS-Team wünscht dem Schweizer Kollegen eine erfolgreiche und lehrreiche Zeit in Leipzig und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit!

26.09.2013

headline-marker ICCAS folgte Einladung zur Dreiländertagung der BMT

BMT-Logo

Mit Vorträgen und einer Posterpräsentation war das ICCAS auf der diesjährigen Dreiländertagung der Deutschen, Schweizerischen und Österreichischen Gesellschaft für Biomedizinische Technik in Graz vertreten. Dr. Kerstin Denecke und Michael Unger nutzten die Veranstaltung, um sich mit aktuellen Forschungsthemen im Bereich der Medizintechnik vertraut zu machen und mit Referaten zum wissenschaftlichen Programm beizutragen.

Dr. Denecke veranschaulichte in ihrem Vortrag „Model-based decision support: Requirements and future for its application in surgery“ Ansätze zur chirurgischen Entscheidungsunterstützung, deren Basis digitale Patientenmodelle sind. Die DPM-Forschungsgruppenleiterin ging vor allem auf die wesentlichen Anforderungen ein, die bei der Entwicklung solcher Systeme zu beachten sind. Entscheidungsunterstützende Systeme sollen das Verständnis sowie die Interpretation von Patientendaten unterstützen, um Chirurgen wichtige Entscheidungen vor und während einer OP zu erleichtern.

Michael Unger legte mit seinem Vortrag “Automatic gesture recognition based on thermography” die Ergebnisse seines abgeschlossenen Forschungsprojektes am ICCAS vor. Darin beschäftigte sich der Diplomingenieur mit der Überwachung von Operationen mittels Wärmebildkameras. Wesentliches Ziel der automatischen Gestenerkennung durch Infrarot-Thermografie ist die automatische Erkennung von Workflows als eine Voraussetzung für die Entwicklung von intelligenten Assistenzsystemen.

Prof. Dr. Thomas Neumuth und Stefan Franke stellten in ihrem Poster “A framework for multi-model surgical workflow management“ die Arbeit der MAI-Gruppe im Bereich des chirurgischen Workflowmanagements vor. Im Fokus der Präsentation stand ein Konzept zur Verknüpfung unterschiedlicher Prozessmodelle und ergänzender Module auf der Basis eines Pipeline-Ansatzes.

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21.09.2013

headline-marker ICCAS auf der 16th International Conference on Medical Image Computing and Computer Assisted Intervention (MICCAI)

MICCAI

Im September dieses Jahres reisen Dr. Stefan Bohn, Philipp Liebmann und Christian Meißner zur International Conference on Medical Image Computing and Computer Assisted Intervention (MICCAI) nach Nagoya (Japan), um in spezifischen Workshops ihre Forschungsarbeiten zur Diskussion zu stellen.

Dr. Bohn ist Koorganisator des MICCAI Workshops “Systems and Architectures for Computer Assisted Interventions (SACAI)” und referiert überdies zum Thema “System monitoring and diagnostics architecture for networked medical devices”. Der Wissenschaftler aus der MAI-Gruppe präsentiert eine Systemarchitektur und ein Kommunikationsframework, mit dem sich der Zustand vernetzter medizinischer Geräte und Systeme zentral überwachen lässt. Auf diese Weise soll den hohen Sicherheitsanforderungen im lebenskritischen Bereich des Operationssaals begegnet werden.

Auf dem vierten M2CAI Workshop stellt Philipp Liebmann seine Arbeit mit dem Titel “Validation of a surgical process model regarding the robustness of missing sensor information” vor. Diese beschäftigt sich zum einen mit dem Verhalten eines Prozessmodells hinsichtlich des Problems fehlender Sensorinformationen und zum anderen mit  dem Ableiten möglicher Kompensationsstrategien.

Christian Meißner erläutert auf dem M2CAI Workshop in seinem Vortrag “Hierarchical approach for low-level surgical activity recognition” ein Konzept, das chirurgische Aktivitäten auf der Basis von Beschleunigungssensoren und radio-frequency identification (RFID) erkennt. Dabei werden zunächst sämtliche Aspekte einer einzigen chirurgischen Aktivität separiert. Die darauffolgende Zusammenführung der Aspekte soll eine fundierte Aktivitätseinschätzung ermöglichen.

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12.09.2013

headline-marker Sandra von Sachsen hielt Vortrag auf der SMIT-Konferenz 2013

SMIT2013Sandra von Sachsen stellte Anfang September 2013 auf der 25. Internationalen Konferenz der Society for Medical Innovation and Technology (SMIT) ein am ICCAS entwickeltes Softwaremodul zur Konfiguration und Bewertung von Gefäßimplantaten (Stentgrafts) vor.

In dem Vortrag mit dem Titel “Stent Graft Configurator for Assisting Implant Planning in Aortic Aneurysm Repair” erläuterte von Sachsen eine Methode zur interaktiven Konfiguration von Stentgrafts, die für einen Produktvergleich erforderlich ist. Gemeinsam mit einem Modul zur Simulation und Auswertung von Stentgrafteigenschaften soll der Stentgraft Konfigurator perspektivisch die Auswahl der Implantate für die endovaskuläre Aortenrekonstruktion optimieren.

Die Wissenschaftlerin forscht derzeit am ICCAS zum Thema „Strukturmechanische Defektklassifikation und Modellierung der Halswirbelsäule“. Ziel dieses Projektes ist die Bereitstellung eines präoperativen Planungsmodells der Halswirbelsäule zur Erhöhung der Ergebnisqualität bei der Behandlung degenerativ veränderter Knochenstrukturen.

06.09.2013

headline-marker Yihan Deng besucht IFL Summer School

Fakultät für Informatik der Radboud University Nijmegen – Austragungsort der IFL Summer SchoolIm August dieses Jahres besuchte Yihan Deng aus der Forschungsgruppe DPM die Information Foraging Lab (IFL) Summer School an der Radboud University Nijmegen (NL). Deng nutzte die Möglichkeit des intensiven Gedankenaustausches, um neue Impulse für seine Forschungsarbeit zum Thema „Text Mining im medizinischen Kontext“ zu erhalten. Dabei wird ein Konzept entwickelt, mit dem wichtige Entitäten aus verschiedenen medizinischen Texten extrahiert und in effiziente Strukturen transformiert werden. Die Arbeit ist bedeutender Bestandteil der Entwicklungen am digitalen Patientenmodell.

27.08.2013

headline-marker ICCAS – Beteiligung am Medinfo-Kongress in Kopenhagen

Bella Center Copenhagen - Austragungsort der Medinfo2013

Dr. Kerstin Denecke und Stefan Kropf nahmen vom 20. Bis 23. August 2013 am 14. Weltkongress für Medizin- und Gesundheits-Informatik (Medinfo2013) teil. Auf der internationalen Veranstaltung trafen über 1200 Wissenschaftler aus der ganzen Welt zusammen, deren gemeinsames Interesse die Verbesserung der Informations- und Datenverarbeitung im Gesundheitswesen durch Innovationen in der Gesundheits-, Medizin- und Bio-Informatik ist.

Frau Dr. Denecke war mit zwei wissenschaftlichen Beiträgen auf der Veranstaltung aktiv. Die Nachwuchsgruppenleiterin der DPM-Gruppe hielt einen Vortrag auf dem Forum „Panel on Social Media“ zu „New Trends in Health Social Media: Hype or Evidence-based Medicine“ und beteiligte sich an der Poster Session zum Thema „Ontologies, knowledge representation, data models“.

Für Stefan Kropf waren die Tutorials „openEHR“ und „NLP“ (natural language processing) sehr informativ. Besonders die Ausführungen zur Guideline Definition Language (GDL) werden für seine zukünftige Forschungsarbeit von Bedeutung sein. Der Nachwuchswissenschafler aus der DPM-Gruppe befasst sich mit klinischen Datenmodellen. Das Anwendungsgebiet der GDL reicht von einfachen Regeln zur Berechnung von Werten bis zur regelbasierten klinischen Entscheidungsunterstützung. Aktuelles Ziel ist es, diese Entscheidungshilfen in einem globalen Softwareverzeichnis abzulegen und weltweit zur Verfügung zu stellen.

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23.08.2013

headline-marker Wissenschaftliche Beiträge auf der GMDS Jahrestagung 2013

GMDS Lübeck

Anfang September 2013 lädt die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) e.V. zur 58. Jahrestagung nach Lübeck ein. Die Veranstaltung ist eine wichtige Plattform für deutschlandweite Entwicklungen und Forschungsaktivitäten, die sich mit der Gestaltung der zukünftigen Patientenversorgung befassen. Das ICCAS wird mit Vorträgen von Max Rockstroh und Matthäus Stöhr im Fachbereich Medizinische Informatik vertreten sein. Des Weiteren nehmen Dr. Kerstin Denecke, Prof. Dr. Thomas Neumuth und Dr. Stefan Bohn an dem umfangreichen Programm teil.

Max Rockstroh stellt im Workshop zum BMBF-Projekt „OR.NET“ (Sichere und dynamische Vernetzung in Operationssaal und Klinik) das bereits im JCARS (International Journal of Computer Assisted Radiology and Surgery) veröffentlichte Konzept eines „Surgical Recorders“ vor. Dabei handelt es sich um einen Datenrekorder zur Aufzeichnung von intraoperativen Daten. In der Präsentation wird auf den Prototypen sowie dessen Anwendung innerhalb des OR.NET – Projektes eingegangen.

Matthäus Stöhr referiert in der Session „Modellierung von Systemen und Prozessen” zum Thema „Modeling and support of decision-making regarding the treatment of laryngeal carcinoma in the head and neck tumor board”. Der Wissenschaftler erläutert die Problematik der Komplexität von Entscheidungsprozessen in der Onkologie, speziell bei Kopf-Hals-Tumoren. Er stellt die bisherigen Forschungsergebnisse zur Entwicklung von entscheidungsunterstützenden Systemen vor, die den Entschluss für eine bestimmte Therapie erleichtern sollen und Therapieschritte nachvollziehbarer machen.
 
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