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27.08.2013

headline-marker ICCAS – Beteiligung am Medinfo-Kongress in Kopenhagen

Bella Center Copenhagen - Austragungsort der Medinfo2013

Dr. Kerstin Denecke und Stefan Kropf nahmen vom 20. Bis 23. August 2013 am 14. Weltkongress für Medizin- und Gesundheits-Informatik (Medinfo2013) teil. Auf der internationalen Veranstaltung trafen über 1200 Wissenschaftler aus der ganzen Welt zusammen, deren gemeinsames Interesse die Verbesserung der Informations- und Datenverarbeitung im Gesundheitswesen durch Innovationen in der Gesundheits-, Medizin- und Bio-Informatik ist.

Frau Dr. Denecke war mit zwei wissenschaftlichen Beiträgen auf der Veranstaltung aktiv. Die Nachwuchsgruppenleiterin der DPM-Gruppe hielt einen Vortrag auf dem Forum „Panel on Social Media“ zu „New Trends in Health Social Media: Hype or Evidence-based Medicine“ und beteiligte sich an der Poster Session zum Thema „Ontologies, knowledge representation, data models“.

Für Stefan Kropf waren die Tutorials „openEHR“ und „NLP“ (natural language processing) sehr informativ. Besonders die Ausführungen zur Guideline Definition Language (GDL) werden für seine zukünftige Forschungsarbeit von Bedeutung sein. Der Nachwuchswissenschafler aus der DPM-Gruppe befasst sich mit klinischen Datenmodellen. Das Anwendungsgebiet der GDL reicht von einfachen Regeln zur Berechnung von Werten bis zur regelbasierten klinischen Entscheidungsunterstützung. Aktuelles Ziel ist es, diese Entscheidungshilfen in einem globalen Softwareverzeichnis abzulegen und weltweit zur Verfügung zu stellen.

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Bella Center Copenhagen - venue of Medinfo2013

Dr. Kerstin Denecke and Stefan Kropf took part at the 14th World Congress on Medical and Health Informatics (Medinfo2013) from 20 to 23 August 2013. At the international event more than 1,200 scientists from around the world came together, whose common interest is to improve the information and data processing in healthcare through innovation in the health, medical and bio-informatics.

Dr. Denecke took an active part with two scientific contributions in this event. The junior research group leader of the DPM group gave a presentation at the forum “Panel on Social Media” to the issue “New Trends in Health Social Media: Hype or Evidence-based Medicine” and participated in the poster session on “Ontologies, knowledge representation, data models “.

For Stefan Kropf the tutorials “openEHR” and “NLP” (natural language processing) were very informative. Especially the explanation on the Guideline Definition Language (GDL) will be relevant for his future research. The young researcher from the DPM group deals with the issue of clinical data models. The area of application of the GDL ranges from simple rules for calculating values to rule-based clinical decision support. The current aim is to store these decision-making aids in a global software directory and to make them available worldwide.

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23.08.2013

headline-marker Wissenschaftliche Beiträge auf der GMDS Jahrestagung 2013

GMDS Lübeck

Anfang September 2013 lädt die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) e.V. zur 58. Jahrestagung nach Lübeck ein. Die Veranstaltung ist eine wichtige Plattform für deutschlandweite Entwicklungen und Forschungsaktivitäten, die sich mit der Gestaltung der zukünftigen Patientenversorgung befassen. Das ICCAS wird mit Vorträgen von Max Rockstroh und Matthäus Stöhr im Fachbereich Medizinische Informatik vertreten sein. Des Weiteren nehmen Dr. Kerstin Denecke, Prof. Dr. Thomas Neumuth und Dr. Stefan Bohn an dem umfangreichen Programm teil.

Max Rockstroh stellt im Workshop zum BMBF-Projekt „OR.NET“ (Sichere und dynamische Vernetzung in Operationssaal und Klinik) das bereits im JCARS (International Journal of Computer Assisted Radiology and Surgery) veröffentlichte Konzept eines „Surgical Recorders“ vor. Dabei handelt es sich um einen Datenrekorder zur Aufzeichnung von intraoperativen Daten. In der Präsentation wird auf den Prototypen sowie dessen Anwendung innerhalb des OR.NET – Projektes eingegangen.

Matthäus Stöhr referiert in der Session „Modellierung von Systemen und Prozessen” zum Thema „Modeling and support of decision-making regarding the treatment of laryngeal carcinoma in the head and neck tumor board”. Der Wissenschaftler erläutert die Problematik der Komplexität von Entscheidungsprozessen in der Onkologie, speziell bei Kopf-Hals-Tumoren. Er stellt die bisherigen Forschungsergebnisse zur Entwicklung von entscheidungsunterstützenden Systemen vor, die den Entschluss für eine bestimmte Therapie erleichtern sollen und Therapieschritte nachvollziehbarer machen.
 
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GMDS Lübeck

At the beginning of September 2013 the German Society for Medical Computer Science, Biometry and Epidemiology (GMDS) e.V. invites to the 58th annual meeting in Lübeck. The event is an important platform for Germany-wide developments and research activities that deal with the design of the future patient care. The ICCAS will be represented with presentations by Max Rockstroh and Matthäus Stöhr in the section of medical informatics. Furthermore Kerstin Denecke, Prof. Dr. Thomas Neumuth and Dr. Stefan Bohn will participate in the extensive programme.

Max Rockstroh is presenting in a workshop on the BMBF project “OR.NET” (Secure and dynamic networking in the operating room and clinic) his already in the JCARS (International Journal of Computer Assisted Radiology and Surgery) published concept of a “Surgical Recorder”. This is for recording intra-operative data. The presentation goes into the prototype and its application within the OR.NET – project.

Matthäus Stöhr is speaking in the session “Modeling of systems and processes” on the subject of “Modeling and support of decision-making regarding the treatment of laryngeal carcinoma in the head and neck tumor board”. The scientist explains the issue of the complexity of decision-making in oncology, especially for head and neck tumors. He will introduce recent research results to the development of decision support systems which facilitate the decision for a particular treatment and make therapy steps more comprehensible.

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09.08.2013

headline-marker Gastwissenschaftler von MEVIS am ICCAS

Im Rahmen des ICCAS Kolloquiums referierte der Gastwissenschaftler Frank Heckel vom Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS in Bremen am ICCAS. Kernthema des Vortrages war vor allem die wissenschaftliche Arbeit in Bremen. Das Fraunhofer MEVIS entwickelt interaktive Assistenzsysteme für den klinischen Arbeitsalltag. Im Fokus stehen dabei die medizinische Bilddaten, die zur Früherkennung, Diagnose, Therapieplanung, Therapieunterstützung oder Erfolgskontrolle genutzt werden. Im Anschluss stellte Frank Heckel noch kurz seine bisherige Tätigkeit am Institut vor.

04.07.2013

headline-marker ICCAS auf der CARS 2013 in Heidelberg

CARS LogoZum 27. Mal trafen auf dem Computer Assisted Radiology and Surgery (CARS) – Kongress renommierte Wissenschaftler, Ingenieure und Mediziner aus aller Welt zusammen, um über richtungsweisende Innovationen in der medizinischen Informatik und der Systementwicklung für Anwendungen in der Chirurgie und Radiologie zu diskutieren. Die Veranstaltung ist für die Wissenschaftler des ICCAS das Forum des Jahres, um einem großen Expertenpublikum eigene Forschungsergebnisse vorzustellen und sich auf den neuesten Stand der weltweiten Forschung im Bereich der computerassistierten Chirurgie zu bringen. So war das ICCAS auch in diesem Jahr in verschiedenen thematischen Sessions und Workshops stark vertreten.

Prof. Dr. Thomas Neumuth, Max Rockstroh und Stefan Franke aus dem Forschungsfeld Modellbasierte Automation und Integration präsentierten zum Thema: “A workflow-driven surgical information source management” die Entwicklung einer Software zur situationsabhängigen Anzeige von intraoperativen Informationen. Diese soll die Arbeitsbelastung des Chirurgen im digitalen Operationssaal reduzieren. Jens Meier referierte über seine Forschungsarbeit zur Verbesserung des Behandlungsprozesses für Tumorpatienten im Bereich der HNO durch die Zusammenführung und Darstellung therapierelevanter Informationen auf einer zentralen Datenbank. Prof. Dr. med. Andreas Dietz hielt einen Vortrag zum Thema: „Personalized medicine in the therapy planning unit: when and when not to opt for surgery”. Philipp Liebmann vertrat das Forschungsfeld Standards auf dem „Luncheon Symposium on The Digital Operating Room: Imaging, Models and Standards“ mit dem Vortrag “IHE in Surgery” und hatte den Vorsitz des DICOM Working Group 24 – Meetings inne. Prof. Dr. med. Jürgen Meixensberger übte den Vorsitz der Session „Computer Assisted Neurosurgery“ aus.

Innerhalb der Kongressreihe nehmen die Themenbereiche rund um die Vernetzung von Medizingeräten und Informationssystemen einen immer größer werdenden Bereich ein. Die steigende Internationalität der Veranstaltung lässt den Wirkungsbereich der vorgestellten wissenschaftlichen Erfolge und fortschrittlichen Ideen weiter wachsen.

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CARS LogoFor the 27th time renowned scientists, engineers and physicians from around the world met on the Computer Assisted Radiology and Surgery (CARS) – congress to discuss pioneering innovations in medical informatics and system development for applications in surgery and radiology. For the ICCAS-scientists CARS means the forum of the year to present own research results to a wide audience of experts and to update their knowledge on worldwide research in the field of computer assisted surgery. Thus, also this year the ICCAS was strongly represented in various thematic sessions and workshops.

Prof. Dr. Thomas Neumuth, Max Rockstroh and Stefan Franke from the research field Model-based Automation and Integration presented on the topic: “A surgical workflow-driven information source management” the development of a software, which displays intraoperative information dependently from situation. This will reduce the workload of surgeons in the digital operating room. Jens Meier spoke about his research to improve the treatment process for cancer patients in the field of ENT by consolidating and visualizing therapy relevant information on a central database. Prof. Dr. med. Andreas Dietz gave a lecture on the topic: “Personalized medicine in the therapy planning unit: when and when not to opt for surgery.” Philipp Liebmann represented the research field Standards at the “Luncheon Symposium on The Digital Operating Room: Imaging, Models and Standards” with the lecture “IHE in Surgery” and chaired the DICOM Working Group 24 – Meeting. Prof. Dr. med. Jürgen Meixensberger was chairman of the session “Computer Assisted Neurosurgery”.

The topics, involving the networking of medical devices and information systems, acquire a growing part within the series of congress. The growth of internationality of the event increases the scope of the presented scientific achievements and progressive ideas.
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24.06.2013

headline-marker 1st WORKSHOP ON PROGRAMMING CYBER PHYSICAL SYSTEMS, Budapest

Am 17.06.2013 fand erstmalig der WORKSHOP ON PROGRAMMING CYBER PHYSICAL SYSTEMS der Eötvös Loránd Universität in Budapest statt. Auf diesem sprach Stefan Franke aus der Forschungsgruppe Modellbasierte Automation und Integration (MAI) in seinem Vortrag „Chirurgisches Workflowmanagement für den digitalen Operationssaal“ zu den Forschungsergebnissen am ICCAS, die die Integration von Medizingeräten und die Modellierung von chirurgischen Arbeitsprozessen betreffen.

Innerhalb des Workshops fand ein intensiver Austausch zu den Themen Prozessmodellierung und intelligente Mensch-Maschine-Interaktion statt. Dabei wurden fachübergreifend neue Zielstellungen und Arbeitsfelder identifiziert. Die Diskussionen zu verschiedenen Themenschwerpunkten, wie beispielsweise chirurgische Ontologien und Prozessmodellierung, werden über eine gemeinsame Kommunikationsplattform weiter fortgeführt.

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19.06.2013

headline-marker Antrittsvorlesung von PD Dr. rer. nat. habil Thomas Neumuth an der HTWK Leipzig

PD Dr. rer. nat. habil Thomas Neumuth hält am 19.06.2013 seine Antrittsvorlesung “Systeminnovation in der Medizin” an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig.

Dem wissenschaftlichen Leiter des Forschungsfeldes Modellbasierte Automation und Integration (MAI) wird von der HTWK die Honorarprofessur im Bereich Informationssysteme in der Medizintechnik verliehen.

14.06.2013

headline-marker Forschungsaufenthalt in den USA lässt Kooperationsinitiative wachsen

Jens Meier von der Forschungsgruppe MAI verbrachte den Wonnemonat Mai dieses Jahres im Annenberg Research Park in Los Angeles, USA, um den Wissensaustausch zwischen dem ICCAS und dem Image Processing and Informatics Laboratory (IPILab) voranzutreiben. Der Forschungsaufenthalt trug zu einem detaillierten Überblick über die Forschungsprojekte beider Institute bei und zeigte Möglichkeiten für zukünftige gemeinsame Projekte auf.

Ein wichtiger Teil des Forschungsauftrages war die ausführliche Präsentation sowie eine Live-Demo des von Jens Meier am ICCAS entwickelten und seit März 2013 in der Leipziger Universitätsklinik eingesetzten IT-Systems oncoflow. Dieses stieß bei den Forschern vor Ort auf große Resonanz.

Die intensiven Gespräche mit den Wissenschaftlern des IPILab über deren einzelne Projektarbeiten ermöglichten einen genauen Einblick in deren Forschungsgebiete und ließen Ideen für konkrete gemeinsame Projekte entstehen. So ist bereits in Planung, oncoflow und ein Decision Support System des IPILab zur Unterstützung der Strahlentherapie ergänzend zusammenzuführen. Eine Integration beider Systeme würde die Informationsbasis und die Möglichkeiten für klinische Assistenzsysteme erweitern. Ein weiteres Kooperationsprojekt könnte zur Unterstützung der minimalinvasiven Wirbelsäulenchirurgie in der Neurochirurgie beitragen.

Der Forschungsaufenthalt ist ein wichtiger Meilenstein für die zukünftig engere Zusammenarbeit des ICCAS mit dem IPILab, besonders, da sich die Forschungsgegenstände der beiden wissenschaftlichen Zentren sehr gut ergänzen.

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26.05.2013

headline-marker Magna cum laude für Dr. Stefan Bohn

Am Mittwoch, dem 22. Mai 2013 verteidigte Stefan Bohn erfolgreich seine am ICCAS erarbeitete Dissertation im Fachgebiet Informatik.

Die Doktorarbeit mit dem Titel „Design einer generischen modularen IT-Integrationsarchitektur für die computerassistierte Chirurgie“ enthält die Ergebnisse der Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der Systemintegration für den vernetzten digitalen Operationssaal.

Für seine Promotionsleistung erhielt Dr. Stefan Bohn die Note Magna cum laude.

Herzlichen Glückwunsch!

13.05.2013

headline-marker Stefan Bohn verteidigt Dissertation

Am Mittwoch, dem 22. Mai 2013 wird Stefan Bohn seine am ICCAS erarbeitete Dissertation im Fachgebiet Informatik im Paulinum der Universität Leipzig öffentlich verteidigen.

Die Doktorarbeit mit dem Titel „Design einer generischen modularen IT-Integrationsarchitektur für die computerassistierte Chirurgie“ enthält die Ergebnisse der Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der Systemintegration für den vernetzten digitalen Operationssaal.

Das ICCAS-Team wünscht Stefan Bohn viel Erfolg!

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24.04.2013

headline-marker Beitrag von Frau Dr. Kerstin Denecke auf der EFMI Special Topic Conference

Mit einem Vortrag über wissensbasierte Systeme zur Unterstützung von personalisierter Medizin beteiligte sich Dr. Kerstin Denecke an der EFMI Special Topic Conference Data and Knowledge for Medical Decision Support, die vom 17. – 19. April 2013 in Prag stattfand.

Die Referentin machte darauf aufmerksam, dass durch die Fortschritte im Bereich Genomanalyse die personalisierte Medizin immer mehr an Bedeutung gewinnt und betonte, dass Informationsbereitstellungen durch die Patienten (z.B. über Onlinetagebücher) in die Therapieplanung und Diagnostik mit einfließen sollten. Der Vortrag stellte Anforderungen vor, die bei der Entwicklung solcher entscheidungsunterstützender Systeme berücksichtigt werden müssen.

Frau Dr. Denecke schlägt mit dieser Thematik einen Bogen zu ihrer noch jungen Forschungsarbeit am ICCAS. Die DPM-Gruppe, deren Leitung sie kürzlich übernahm, beschäftigt sich mit der Erstellung eines neuartigen Patientenmodells, das eine problemlose Datenintegration und semantische Interoperabilität anstrebt. Selbst das Einfließen von Genomdaten in die neuartige Patientenakte bleibt dabei nicht nur reines Zukunftsdenken.

Die Special Topic Conference ist ein wichtiges Forum, auf dem aktuelle wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Medizininformatik vorgestellt werden. Sie wird von der European Federation for Medical Informatics (EFMI) organisiert.

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