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23.08.2013

headline-marker Wissenschaftliche Beiträge auf der GMDS Jahrestagung 2013

GMDS Lübeck

Anfang September 2013 lädt die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) e.V. zur 58. Jahrestagung nach Lübeck ein. Die Veranstaltung ist eine wichtige Plattform für deutschlandweite Entwicklungen und Forschungsaktivitäten, die sich mit der Gestaltung der zukünftigen Patientenversorgung befassen. Das ICCAS wird mit Vorträgen von Max Rockstroh und Matthäus Stöhr im Fachbereich Medizinische Informatik vertreten sein. Des Weiteren nehmen Dr. Kerstin Denecke, Prof. Dr. Thomas Neumuth und Dr. Stefan Bohn an dem umfangreichen Programm teil.

Max Rockstroh stellt im Workshop zum BMBF-Projekt „OR.NET“ (Sichere und dynamische Vernetzung in Operationssaal und Klinik) das bereits im JCARS (International Journal of Computer Assisted Radiology and Surgery) veröffentlichte Konzept eines „Surgical Recorders“ vor. Dabei handelt es sich um einen Datenrekorder zur Aufzeichnung von intraoperativen Daten. In der Präsentation wird auf den Prototypen sowie dessen Anwendung innerhalb des OR.NET – Projektes eingegangen.

Matthäus Stöhr referiert in der Session „Modellierung von Systemen und Prozessen” zum Thema „Modeling and support of decision-making regarding the treatment of laryngeal carcinoma in the head and neck tumor board”. Der Wissenschaftler erläutert die Problematik der Komplexität von Entscheidungsprozessen in der Onkologie, speziell bei Kopf-Hals-Tumoren. Er stellt die bisherigen Forschungsergebnisse zur Entwicklung von entscheidungsunterstützenden Systemen vor, die den Entschluss für eine bestimmte Therapie erleichtern sollen und Therapieschritte nachvollziehbarer machen.
 
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09.08.2013

headline-marker Gastwissenschaftler von MEVIS am ICCAS

Im Rahmen des ICCAS Kolloquiums referierte der Gastwissenschaftler Frank Heckel vom Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS in Bremen am ICCAS. Kernthema des Vortrages war vor allem die wissenschaftliche Arbeit in Bremen. Das Fraunhofer MEVIS entwickelt interaktive Assistenzsysteme für den klinischen Arbeitsalltag. Im Fokus stehen dabei die medizinische Bilddaten, die zur Früherkennung, Diagnose, Therapieplanung, Therapieunterstützung oder Erfolgskontrolle genutzt werden. Im Anschluss stellte Frank Heckel noch kurz seine bisherige Tätigkeit am Institut vor.

04.07.2013

headline-marker ICCAS auf der CARS 2013 in Heidelberg

CARS LogoZum 27. Mal trafen auf dem Computer Assisted Radiology and Surgery (CARS) – Kongress renommierte Wissenschaftler, Ingenieure und Mediziner aus aller Welt zusammen, um über richtungsweisende Innovationen in der medizinischen Informatik und der Systementwicklung für Anwendungen in der Chirurgie und Radiologie zu diskutieren. Die Veranstaltung ist für die Wissenschaftler des ICCAS das Forum des Jahres, um einem großen Expertenpublikum eigene Forschungsergebnisse vorzustellen und sich auf den neuesten Stand der weltweiten Forschung im Bereich der computerassistierten Chirurgie zu bringen. So war das ICCAS auch in diesem Jahr in verschiedenen thematischen Sessions und Workshops stark vertreten.

Prof. Dr. Thomas Neumuth, Max Rockstroh und Stefan Franke aus dem Forschungsfeld Modellbasierte Automation und Integration präsentierten zum Thema: “A workflow-driven surgical information source management” die Entwicklung einer Software zur situationsabhängigen Anzeige von intraoperativen Informationen. Diese soll die Arbeitsbelastung des Chirurgen im digitalen Operationssaal reduzieren. Jens Meier referierte über seine Forschungsarbeit zur Verbesserung des Behandlungsprozesses für Tumorpatienten im Bereich der HNO durch die Zusammenführung und Darstellung therapierelevanter Informationen auf einer zentralen Datenbank. Prof. Dr. med. Andreas Dietz hielt einen Vortrag zum Thema: „Personalized medicine in the therapy planning unit: when and when not to opt for surgery”. Philipp Liebmann vertrat das Forschungsfeld Standards auf dem „Luncheon Symposium on The Digital Operating Room: Imaging, Models and Standards“ mit dem Vortrag “IHE in Surgery” und hatte den Vorsitz des DICOM Working Group 24 – Meetings inne. Prof. Dr. med. Jürgen Meixensberger übte den Vorsitz der Session „Computer Assisted Neurosurgery“ aus.

Innerhalb der Kongressreihe nehmen die Themenbereiche rund um die Vernetzung von Medizingeräten und Informationssystemen einen immer größer werdenden Bereich ein. Die steigende Internationalität der Veranstaltung lässt den Wirkungsbereich der vorgestellten wissenschaftlichen Erfolge und fortschrittlichen Ideen weiter wachsen.

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24.06.2013

headline-marker 1st WORKSHOP ON PROGRAMMING CYBER PHYSICAL SYSTEMS, Budapest

Am 17.06.2013 fand erstmalig der WORKSHOP ON PROGRAMMING CYBER PHYSICAL SYSTEMS der Eötvös Loránd Universität in Budapest statt. Auf diesem sprach Stefan Franke aus der Forschungsgruppe Modellbasierte Automation und Integration (MAI) in seinem Vortrag „Chirurgisches Workflowmanagement für den digitalen Operationssaal“ zu den Forschungsergebnissen am ICCAS, die die Integration von Medizingeräten und die Modellierung von chirurgischen Arbeitsprozessen betreffen.

Innerhalb des Workshops fand ein intensiver Austausch zu den Themen Prozessmodellierung und intelligente Mensch-Maschine-Interaktion statt. Dabei wurden fachübergreifend neue Zielstellungen und Arbeitsfelder identifiziert. Die Diskussionen zu verschiedenen Themenschwerpunkten, wie beispielsweise chirurgische Ontologien und Prozessmodellierung, werden über eine gemeinsame Kommunikationsplattform weiter fortgeführt.

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19.06.2013

headline-marker Antrittsvorlesung von PD Dr. rer. nat. habil Thomas Neumuth an der HTWK Leipzig

PD Dr. rer. nat. habil Thomas Neumuth hält am 19.06.2013 seine Antrittsvorlesung “Systeminnovation in der Medizin” an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig.

Dem wissenschaftlichen Leiter des Forschungsfeldes Modellbasierte Automation und Integration (MAI) wird von der HTWK die Honorarprofessur im Bereich Informationssysteme in der Medizintechnik verliehen.

14.06.2013

headline-marker Forschungsaufenthalt in den USA lässt Kooperationsinitiative wachsen

Jens Meier von der Forschungsgruppe MAI verbrachte den Wonnemonat Mai dieses Jahres im Annenberg Research Park in Los Angeles, USA, um den Wissensaustausch zwischen dem ICCAS und dem Image Processing and Informatics Laboratory (IPILab) voranzutreiben. Der Forschungsaufenthalt trug zu einem detaillierten Überblick über die Forschungsprojekte beider Institute bei und zeigte Möglichkeiten für zukünftige gemeinsame Projekte auf.

Ein wichtiger Teil des Forschungsauftrages war die ausführliche Präsentation sowie eine Live-Demo des von Jens Meier am ICCAS entwickelten und seit März 2013 in der Leipziger Universitätsklinik eingesetzten IT-Systems oncoflow. Dieses stieß bei den Forschern vor Ort auf große Resonanz.

Die intensiven Gespräche mit den Wissenschaftlern des IPILab über deren einzelne Projektarbeiten ermöglichten einen genauen Einblick in deren Forschungsgebiete und ließen Ideen für konkrete gemeinsame Projekte entstehen. So ist bereits in Planung, oncoflow und ein Decision Support System des IPILab zur Unterstützung der Strahlentherapie ergänzend zusammenzuführen. Eine Integration beider Systeme würde die Informationsbasis und die Möglichkeiten für klinische Assistenzsysteme erweitern. Ein weiteres Kooperationsprojekt könnte zur Unterstützung der minimalinvasiven Wirbelsäulenchirurgie in der Neurochirurgie beitragen.

Der Forschungsaufenthalt ist ein wichtiger Meilenstein für die zukünftig engere Zusammenarbeit des ICCAS mit dem IPILab, besonders, da sich die Forschungsgegenstände der beiden wissenschaftlichen Zentren sehr gut ergänzen.

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26.05.2013

headline-marker Magna cum laude für Dr. Stefan Bohn

Am Mittwoch, dem 22. Mai 2013 verteidigte Stefan Bohn erfolgreich seine am ICCAS erarbeitete Dissertation im Fachgebiet Informatik.

Die Doktorarbeit mit dem Titel „Design einer generischen modularen IT-Integrationsarchitektur für die computerassistierte Chirurgie“ enthält die Ergebnisse der Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der Systemintegration für den vernetzten digitalen Operationssaal.

Für seine Promotionsleistung erhielt Dr. Stefan Bohn die Note Magna cum laude.

Herzlichen Glückwunsch!

13.05.2013

headline-marker Stefan Bohn verteidigt Dissertation

Am Mittwoch, dem 22. Mai 2013 wird Stefan Bohn seine am ICCAS erarbeitete Dissertation im Fachgebiet Informatik im Paulinum der Universität Leipzig öffentlich verteidigen.

Die Doktorarbeit mit dem Titel „Design einer generischen modularen IT-Integrationsarchitektur für die computerassistierte Chirurgie“ enthält die Ergebnisse der Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der Systemintegration für den vernetzten digitalen Operationssaal.

Das ICCAS-Team wünscht Stefan Bohn viel Erfolg!

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24.04.2013

headline-marker Beitrag von Frau Dr. Kerstin Denecke auf der EFMI Special Topic Conference

Mit einem Vortrag über wissensbasierte Systeme zur Unterstützung von personalisierter Medizin beteiligte sich Dr. Kerstin Denecke an der EFMI Special Topic Conference Data and Knowledge for Medical Decision Support, die vom 17. – 19. April 2013 in Prag stattfand.

Die Referentin machte darauf aufmerksam, dass durch die Fortschritte im Bereich Genomanalyse die personalisierte Medizin immer mehr an Bedeutung gewinnt und betonte, dass Informationsbereitstellungen durch die Patienten (z.B. über Onlinetagebücher) in die Therapieplanung und Diagnostik mit einfließen sollten. Der Vortrag stellte Anforderungen vor, die bei der Entwicklung solcher entscheidungsunterstützender Systeme berücksichtigt werden müssen.

Frau Dr. Denecke schlägt mit dieser Thematik einen Bogen zu ihrer noch jungen Forschungsarbeit am ICCAS. Die DPM-Gruppe, deren Leitung sie kürzlich übernahm, beschäftigt sich mit der Erstellung eines neuartigen Patientenmodells, das eine problemlose Datenintegration und semantische Interoperabilität anstrebt. Selbst das Einfließen von Genomdaten in die neuartige Patientenakte bleibt dabei nicht nur reines Zukunftsdenken.

Die Special Topic Conference ist ein wichtiges Forum, auf dem aktuelle wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Medizininformatik vorgestellt werden. Sie wird von der European Federation for Medical Informatics (EFMI) organisiert.

Link zur Veranstaltung

22.04.2013

headline-marker Girls’ Day im ICCAS – Wissenschaft hautnah erleben

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Am Donnerstag, dem 25.04.2013 begrüßt das ICCAS anlässlich des bundesweiten Girls’ Days erneut entdeckungsfreudige Mädchen, die sich u.a. einen Eindruck von den wissenschaftlichen Arbeiten im Bereich der computerassistierten Chirurgie verschaffen möchten.

Während der beruflichen Erkundungstour können sich die Mädchen im Innovationszentrum auf interessante Präsentationen von fünf ICCAS-Wissenschaftlerinnen freuen und von deren Erfahrungsschatz in der Welt der Forschung profitieren. Anschließend geht es im hochtechnologischen Demo-OP praktisch zu. Hier wird Wissenschaft zum hautnahen Erlebnis, wenn die Forschungsaktivitäten an Ort und Stelle demonstriert werden.

Die Wissenschaftlerinnen erwarten interessante Gespräche und hoffen, den Teilnehmerinnen die spätere Entscheidung für einen naturwissenschaftlichen oder technischen Studiengang erleichtern zu können.